Gesetzliche Unfallversicherung

Gesetzliche Unfallversicherung in Österreich

Wenn man in einem Angestelltenverhältnis arbeitstätig ist, hat man meist ein Bündel an Versicherungen, für welche man bezahlt und einen bestimmten Dienst erhält. So ist es auch bei der gesetzlichen Unfallversicherung in Österreich. Da gesetzliche Unfallversicherungen sich meist in vielen Eigenschaften von den privaten Versicherungen unterscheiden, ist es gut zu wissen, was diese Unterschiede sind.

 

Als erstes ist eine Unfallversicherung natürlich eine Versicherung, welche den Versicherten entweder bei einem Arbeitsunfall versichert, oder bei einer Berufskrankheit. In diesen Fällen wird der Schaden dann von der Versicherung entweder komplett übernommen oder nicht.

 

In Österreich gibt es 4 große Versicherungsträger bei der gesetzlichen Unfallversicherung. Diese werden bestimmt je nach Arbeit welche man verrichtet. Die Beiträge für die Versicherung werden direkt prozentual vom Lohn des Versicherten abgezogen.  

 

Versicherungsträger

 

Der erste Versicherungsträger ist die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt, kurz AUVA genannt. Diese Versicherungsanstalt versichert Schüler, Studenten, alle Arbeiter und gewerblich selbstständigen Arbeiter vor Unfällen. Außerdem versichert sie noch andere besonders geschützte Personengruppen.  

 

Der zweite Versicherungsträger ist die Sozialversicherungsanstalt der Bauern, kurz SVB genannt. Hierbei handelt es sich um eine Versicherungsanstalt welche alle Personen, welche in der Forstwirtschaft und Landwirtschaft selbständig Erwerbstätig sind, versichert. Außerdem versichert diese Anstalt die Angehörigen der versicherten Person gleich mit.  

 

Die dritte Versicherungsanstalt, welche einem vor Unfällen versichert, ist die Versicherungsanstalt für Eisenbahnen und Bergbau, kurz VAEB genannt. Sie ist gedacht für alle Beschäftigten bei Eisenbahngesellschaften, wie zum Beispiel der Österreichischen Bundesbahnen und der Wiener Linien. Das Wort Bergbau im Namen der Anstalt ist nur noch ein Überbleibsel, da Erwerbstätige aus dem Bergbau bei der AUVA versichert ist.  

 

Die letzte Versicherungsanstalt ist die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter, kurz BVA genannt. Hier werden alle Beschäftigten aus dem Öffentlichen Dienst versichert. Darunter zählen Beamte, Vertragsbedienstete und Angestellte aus ausgegliederten Betrieben wie zum Beispiel der Universitäten. Auch die Bediensteten der Versicherungsanstalten sind bei der BVA versichert.

 

Versicherungsfälle

 

Es gibt 2 Versicherungsfälle, wofür die gesetzliche Unfallversicherung aufkommt. Der erste ist der Arbeitsunfall. Hierunter zählen Unfälle welche auf der Arbeit passieren oder auf dem Weg zur Arbeit. Außerdem ist man bei Unfällen, welche durch innerliche Belastung geschehen, versichert. Dies kann zum Beispiel ein Unfall, verschuldet durch Übermüdung sein, oder ein Unfall, welcher wegen Unterkühlung hervorgerufen wurde.

 

Bei dem zweiten Versicherungsfall ist man gegen Krankheiten, welche durch zu hohe Belastung bei der Arbeit entstanden sind, wie zum Beispiel durch Unterkühlung auf der Arbeitsstelle oder durch zu hohe Belastung des Rückens, versichert. Auch gegen Hörschädigung durch zu hohen Lärm auf der Arbeitsstelle ist man versichert. Die Arbeitskrankheiten, welche von der Versicherung getragen werden, kann man im Allgemeinen Sozialversicherungsgesetz nachlesen.

 

Beispiele von Versicherungsfällen

 

Bei den gesetzlichen Österreichischen Versicherungsanstalten gilt das Gesetzt, dass bei einem Unfall entweder alles von der Anstalt übernommen wird oder gar nichts. So bekommt man zum Beispiel die volle Leistung der Versicherung wenn einem etwas auf der Arbeit passiert, oder auf dem Weg zur Arbeit, jedoch nicht, wenn man sich bei der Schwarzarbeit verletzt, oder bei einem Freizeitausflug. Da auch Schüler mit einbezogen sind bei der gesetzlichen Unfallversicherung, werden auch bei Unfällen auf dem Weg zur Schule die Kosten übernommen.

 

Feedback