Private Unfallversicherung

Private Unfallversicherung für Jeden  

In folgendem Artikel soll auf die Private Unfallversicherung eingegangen werden. Wann ist es sinnvoll eine solche abzusichern und welche Leistungen werden wann gezahlt? Warum wird überhaupt eine private Unfallversicherung benötigt?

 

Unfälle passieren immer wieder schnell und unerwartet. Das Problem in Österreich, wie auch in vielen anderen europäischen Ländern ist, dass eine gesetzliche Unfallversicherung nur für Unfälle einsteht, die sich bei der Arbeit, in der Schule oder im Kindergarten ereignen. Vor allem bei Kindern reicht diese Absicherung nicht aus, da sich diese größtenteils in ihrer Freizeit Verletzungen zufügen. Passiert ein Unfall während der Arbeit oder auf dem Hin- und Rückweg zu jener, besteht ein gesetzlicher Versicherungsschutz. Hat man einen Unfall und trägt bleibende Verletzung davon, kann man mit einer Invaliditäts- oder Berufsunfähigkeitspension planen. Diese Rentenzahlungen liegen aber weit unter dem vorherigen Verdienst. Haben Kinder einen Unfall während des Schulbesuches oder auf dem Weg dahin, sind auch diese versichert. Doch hat ein Kind ein Leben lang mit den Folgen eines Unfalls zu leben, dann reichen die finanziellen Summen, die aus der gesetzlichen Unfallversicherung gezahlt werden, niemals aus. Wichtig ist es darum, sich Gedanken über ein private Absicherung zu machen.  

 

Wie funktioniert eine Unfallversicherung?

Eine private Unfallversicherung ist eine Absicherung, die für Unfälle jeglicher Art eintritt. Ob ein Freizeitunfall, ein Haushaltsunfall, ein Sportunfall oder auch ein Betriebsunfall, über die private Absicherung soll die finanzielle Not eingeschränkt werden. Mit monatlich zu zahlenden Beiträgen sichert man sich eine Invaliditätsleistung und gegebenenfalls eine Invaliditätsrente ab. Beide Summen sollten so gewählt werden, dass man im Fall einer Vollinvalidität gut davon leben kann. Zusätzlich kann eine Todesfallsumme mit eingeschlossen werden sowie ein Krankenhaustagegeld und Genesungsgeld. Manche Versicherer bieten auch noch Krankenrücktransporte aus dem Urlaub an, Übernahme von Bergungskosten die Übernahmen von kosmetischen Operationen.  

 

Was bedeutet die Invalidität?

Wenn man von einer Unfallversicherung spricht, spricht man auch immer von dem Grad der Invalidität des Betroffenen. Grundsätzlich gilt, dass eine Folge aus dem Unfall bei dem Betroffenen entstehen muss, um Gelder aus den vereinbarten Invaliditätssummen zu bekommen. Damit Krankenhaustagegeld oder Kurtagegeld gezahlt wird, muss lediglich ein Unfall vorliegen, damit aber auch eine Einmalzahlung oder eine Pension gezahlt wird, muss von Ärzten eine dauerhafte Beeinträchtigung festgestellt werden. Diese nennt man Invalidität. Verliert man aufgrund eines Unfalls z.B.: einen Unterarm, so ist man zu 70% Invalide. Nun bekommt der Betroffene von seiner privaten Versicherung die entsprechende Leistung ausbezahlt. Viele Versicherer bauen eine Progression in ihre Tarife ein, damit, je höher die Invalidität ist, desto mehr Leistung erhält die betreffende Person. Eine monatlich, gleichbleibende, lebenslange Rente wird aber meist erst gezahlt bei einer dauerhaften Invalidität von 30-50%. Aber auch schon kleinere Verletzungen, mit denen man sicherlich gut leben kann, können der Unfallversicherung gemeldet werden. Der Verlust eines Fingers, eines Zehs oder auch der Verlust des Geschmacks haben schon einen Invaliditätsgrad von 5%. Es muss also nicht immer die Querschnittslähmung oder der Verlust des Augenlichts sein, um Gelder zu bekommen.  

 

Wer soll eine Unfallversicherung machen?

Alle. Jeder, von Kind bis Senioren, sollte eine private Absicherung haben. Jeden kann es treffen. Manche Versicherungsgesellschaften bieten auch Verträge mit Beitragsrückgewähr an, d.h. bei Ablauf der Versicherung bekommt man sein Geld plus Zinsen zurückbezahlt.  

 

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