Was ist versichert?

 

Was ist bei der Unfallversicherung genau versichert?  

Bei welchen Unfällen zahlt die gesetzliche Unfallversicherung in Österreich?

Die gesetzliche Unfallversicherung tritt bei Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten in Kraft. Tritt bei einer Reinigungsfachkraft zum Beispiel eine Allergie auf Putzmittel auf, so ist dies ein Fall für die gesetzliche Versicherung. Die Unfallversicherung hilft aber nicht nur bei Unfällen, die direkt am Arbeitsplatz geschehen. In Österreich sind die Menschen auch auf dem Weg zur Arbeit durch die gesetzliche Unfallversicherung geschützt. Das gleiche gilt auch für Schüler. Sowohl in der Schule, als auch auf dem Weg dorthin besteht eine gesetzliche Unfallversicherung in Österreich. Auch Menschen, die anderen Menschen helfen, sind in dieser Situation unfallversichert. So ist ein Feuerwehrmann bei seinem Einsatz für andere immer versichert! Unfälle in der Freizeit sind durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht abgedeckt.

 

Wie hoch ist der Anteil, den die gesetzliche Unfallversicherung in Österreich übernimmt?

Wenn die gesetzliche Unfallversicherung bestätigt, dass der Unfall in Ihren Zuständigkeitsbereich liegt, bezahlt sie den Schaden komplett. Ist ein Unfall aber zum Beispiel in der Freizeit passiert, ist die gesetzliche Unfallversicherung nicht zuständig. In diesem Fall beteiligt sie sich nicht an der Bezahlung des Schadens.

 

Wer ist in Österreich bei der gesetzlichen Unfallversicherung versichert?

Alle Arbeitnehmer und Arbeiter sind automatisch gesetzlich unfallversichert. Personengruppen wie Kinder und Pensionäre sind jedoch nicht bei der gesetzlichen Unfallversicherung. Auch Ehepartner, die keinen Erwerb vorweisen können, haben keinen Anspruch auf die gesetzliche Unfallversicherung. Bei diesen Personengruppen ist eine private Unfallversicherung sehr empfehlenswert. Denn vor allem Kinder sind sehr unfallgefährdet.

 

Welche Leistungen bietet die gesetzliche Unfallversicherung in Österreich?

Die gesetzliche Unfallversicherung in Österreich hat ein großes Angebot an Leistungen. So ist sie nicht nur für die Folgen von Unfällen, sondern trifft auch Maßnahmen zur Unfallverhütung. Gerade bei Arbeitsunfällen gibt es viele Vorsichtsmaßnahmen, die von der gesetzlichen Versicherung finanziell unterstützt werden. Auch die Verhinderung von Berufskrankheiten zählt zu den Aufgaben der gesetzlichen Unfallversicherung. Jedes Mitglied der gesetzlichen Unfallversicherung hat Anspruch auf eine Erstversorgung bei Arbeitsunfällen oder zum Beispiel Berufskrankheiten. Der Versicherte kann von der gesetzlichen Versicherung auch Entschädigung nach Arbeitsunfällen fordern. Gegebenenfalls zahlt sie dem Betroffenen in Österreich auch eine Rente aus. Nach einem Unfall muss der Betroffene auf Grund des Arbeitsausfalls auf einen Teil seines Verdienstes verzichten. Damit der Versicherte jedoch weiterhin genügend Geld besitzt um zu leben, gewährt die Versicherung Zuschüsse. Die gesetzliche Versicherung in Österreich ist auch finanziell für Rehabilitationsmaßnahmen zuständig. Die österreichischen Versicherten können während ihrer Arbeit auf die arbeitsmedizinische Beratung von Experten zurückgreifen. Gerade die Verhütung von Unfällen ist für die gesetzliche Unfallversicherung sehr wichtig. Freizeitunfälle und daraus folgende Beeinträchtigungen werden von der gesetzlichen Versicherung nicht abgedeckt. Grundsätzlich kann man sagen, dass die österreichische gesetzliche Unfallversicherung sowohl Sach- als auch Geldleistungen gewährt. Sie bezahlt bei Unfällen für die entstehenden Kosten aber trifft auch Vorsorge in den verschiedenen Arbeitsbereichen. Die Geldleistungen werden jedoch nur bei Unfällen gezahlt, wenn sie einen Bezug zu der Arbeit des Betroffenen haben. Die Investition in die Unfallverhütung ist in Österreich sehr wichtig. Viele Unfälle können nachweislich durch diese Vorsorgemaßnahmen verhindert werden.  

 

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