Die private Unfallversicherung ist modular aufgebaut. Kern ist das Invaliditätskapital nach Gliedertaxe und Progression. Ergänzend gibt es Unfallrente, Taggeld, Krankenhaus-Tagegeld, Bergungskosten, kosmetische Operationen und Reha-Leistungen. Welche Bausteine sinnvoll sind, hängt von Beruf, Familiensituation und Freizeitverhalten ab – ein Vergleich zeigt passende Kombinationen.
Die private Unfallversicherung ist modular aufgebaut: Das Invaliditätskapital ist der Kern, ergänzt um Bausteine wie Unfallrente, Taggeld, Bergungskosten und kosmetische Operationen. So lässt sich der Schutz an Beruf, Familie und Hobbys anpassen.
Die wichtigsten Bausteine
| Baustein | Leistung | Besonders sinnvoll für |
|---|---|---|
| Invaliditätskapital | Einmalzahlung nach Gliedertaxe und Progression | alle Versicherten |
| Unfallrente | monatliche Rente ab einem definierten Invaliditätsgrad | Familien, Alleinverdiener:innen |
| Taggeld / Krankenhaus-Tagegeld | Tagesbetrag bei Arbeitsunfähigkeit oder Spitalsaufenthalt | Selbstständige |
| Bergungskosten | Übernahme von Bergungs- und Rückholkosten | Bergsportler:innen, Reisende |
| Kosmetische Operationen | Kosten für Wiederherstellungs-Eingriffe | alle Versicherten |
| Reha- und Kurkosten | Zuschuss zu Rehabilitation und Heilbehandlung | nach schweren Unfällen |
Welche Bausteine brauche ich wirklich?
Das Invaliditätskapital ist der wichtigste Baustein, weil es dauerhafte Schäden finanziell abfedert. Eine Unfallrente ist vor allem für Familien und Alleinverdiener:innen sinnvoll, Taggeld eher für Selbstständige ohne Lohnfortzahlung. Bergungskosten lohnen sich für Berg- und Wintersport.
Tipp vor dem Abschluss
Vergleichen Sie nicht nur den Preis, sondern die Kombination aus Versicherungssumme, Progression und Bausteinen. So vermeiden Sie Über- oder Unterversicherung und zahlen nur für Leistungen, die zu Ihrem Alltag passen.
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